WILKENWERKER Wissenspool

Eine Inspiration für Ihr Erlebnis­marketing

Inspiration, Markeninszenierung

„Your job is to collect good ideas. The more good ideas you collect, the more you can choose from to be influenced by.”

Austin Kleon, Steal like an artist, 2012, S.14

Einen ganzen Rucksack voller Inspirationen brachte unsere Konzeptionerin Carolin Beil mit, nachdem sie die Expo in Mailand besuchte. Dort präsentierten sich 145 Länder zum Thema »Feeding the Planet. Energy for Life« mit aufwendig konzipierten Pavillon-/Ausstellungskonzepten – quasi Erlebnismarketing par excellence. Die zu erlebende Marke: das jeweilige Land, das es mit allen erdenklichen Sinnen zu entdecken galt. Sehen, hören, riechen, schmecken – es wurden keine Mühen gescheut, um die Besucher:innen mit einem möglichst nachhaltig positiven Markenerlebnis zu entlassen.

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Hier teilen wir die 5 für uns stärksten Inspirationen für ein lebendiges Erlebnismarketing


1. Das große Bild – die stärkste Idee

BreathE Austria

Wo liegen die Stärken?

Die Eingrenzung auf ein Thema für eine klare Idee: Österreich beschränkt sich auf eine Thematik. Die wertvolle Ressource Luft wird mit einem echten Waldstück in den Mittelpunkt des österreichischen Pavillons gerückt. Ein identifizierbarer Mehrwert: Das Waldstück funktioniert als natürliche Klimaanlage und produziert Sauerstoff für 1.800 Menschen pro Stunde. Ein emotionales Thema: Der Mensch und die Natur sind untrennbar miteinander verbunden. Mit der richtigen Ansprache kann der Mensch in seinem tiefsten Inneren berührt und erreicht werden.

Was wir daraus lernen können?

Ungewöhnliche Kontexte bieten neue Zugänge. Die Besucher erwarten in einem Expo-Pavillon keinen echten Wald und sind somit bereit, sich ganz anders mit ihm auseinanderzusetzen. Klare Ideen brauchen keine ausschweifende Erklärung und erschließen sich der Zielgruppe ganz von allein. Ein wirklich starker Markenauftritt, liebes Österreich.


2. Storytelling – Mehrdimensionale Wissensvermittlung

Interaktiver Supermarkt

Wo liegen die Stärken?

Stringente Erzählung in Architektur, Interaktionsbausteinen und Content. Über die Displays in den Einkaufswagen konnten sich die Besucher über Produkte und Herstellungsverfahren informieren.

Was wir daraus lernen können?

Insbesondere auf kleinem Raum empfiehlt es sich, die Geschichte in allen Dimensionen zu denken. Gerade die Nutzung verschiedener Höhenebenen birgt interessante neue Möglichkeiten für die Informationsvermittlung und das Markenerlebnis. Feine Inspiration für Produktpräsentationen.


3. Überraschende Besucher:innenansprache – in Erinnerung bleiben

Die Netzarchitektur im Brasilianischen Pavillon

Wo liegen die Stärken?

Der Gewinner in der überraschenden Besucheransprache ist Brasilien mit einer architektonischen Besonderheit: Eine zusätzlich eingezogene Ebene in Form einer begehbaren, flexiblen Netzstruktur motiviert die Besucher, ihre Komfortzone und im wahrsten Sinn des Wortes den festen Boden unter den Füßen zu verlassen.

Was wir daraus lernen können?

Ungewöhnliche körperliche Erfahrungen (multisensorische Erlebnisse) bleiben in Erinnerung und steigern die Wahrnehmungsintensität. Trampolin, Erholungsort, Kletterwelt… Die undefinierte Fläche bietet dem Besucher Raum zur individuellen Entfaltung. Eine gute Inspiration für Mitarbeiterevents, z.B. bei Change-Prozessen oder Kick-Off-Veranstaltungen.


4. Interaktiver Wissenstransfer – die Zielgruppe zum Mitmachen animieren

Das Seed-Board

Wo liegen die Stärken?

Das Seed-Board im deutschen Pavillon ist ein schönes Beispiel für Wissensvermittlung in Eigenregie. Durch die gesamte Ausstellung dient das Board als persönliche Projektionsfläche. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Pappe wird über das jeweilige Interaktionsmodul gehalten und der Film/die Animation startet. Der Besucher kann sich seine Informationen individuell erschließen und wird an jeder Station neu überrascht. Zum Abschluss entpuppt es sich sogar als Musikinstrument.

Was wir daraus lernen können?

Wissensvermittlung in spielerischer Eigenregie fördert die Aufnahmebereitschaft der Zielgruppe. Eine schöne Idee für Workshops, Mitarbeiter- und Händler-Trainings/Events. Jedoch sollten die Inhalte überschaubar bleiben – hier haben es die Macher des Pavillons ein wenig zu gut gemeint.


5. Eine Sprache sprechen – der beste Gesamteindruck

Hansik. Food for the future.

Wo liegen die Stärken?

Der koreanische Pavillon ist eine Augenweide für Designverliebte. Aber vor allem ist er ein stimmiges Gesamtkunstwerk, das sowohl optisch als auch inhaltlich überzeugt. Durchdachte Installationen, gut portionierte Wissensvermittlung – und jedes eingesetzte Element dient der konkreten Vermittlung einer Botschaft.

Was wir daraus lernen können?

Kommunikation im Raum ist ein wichtiges Tool für die eine integrierte Markenführung. Diese ist aber nur erfolgreich, wenn alle Elemente eine Sprache sprechen und dem Leitsatz „Form follows function“ entsprochen wird. Trotz künstlerischer Herangehensweise stirbt der koreanische Pavillon nicht in Schönheit leerer Designhülsen. Chapeau!


Nur zu! Picken Sie sich das Beste heraus und lassen Sie sich zu eigenen neuen Lösungen inspirieren. Wir sind schon sehr gespannt, was Carolin daraus machen wird.

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Daniela Wilken

Managing Director

+49 40 890 848 – 0
wilken@wilkenwerk.de

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